Die Wesentlichkeitsanalyse

Die Wesentlichkeitsanalyse dient dazu, die Bedeutung verschiedener Nachhaltigkeitsaspekte für das Unternehmen herauszuarbeiten. Ziel ist es, unser Nachhaltigkeitsmanagement kontinuierlich verbessern zu können. Dabei werden die unternehmensinterne Sicht sowie die Einschätzung unserer Stakeholder gleichberechtigt berücksichtigt. Die Wesentlichkeitsanalyse gliedert sich in zwei Hauptbestandteile:

Im ersten Schritt haben wir in internen Workshops eine Relevanzanalyse durchgeführt, bei dem wesentliche Aspekte bzw. Indikatoren und auch darüber hinausgehende (GRI unabhängige) Themen identifiziert wurden. Nachhaltigkeitskriterien der GRI, die für Wincor Nixdorf von deutlich untergeordneter Bedeutung sind, wurden nicht betrachtet. Darüber hinaus wurden aber weitere, nicht von der GRI vorgegebene, aber für Wincor Nixdorf wichtige Themen hinzugenommen und analysiert. Ein Bespiel für ein GRI unabhängiges Thema ist der Indikator "Vereinbarung von Beruf und Privatleben".

Im zweiten Schritt wurde die Wesentlichkeit der relevanten Themen innerhalb des letzten Berichtsjahres von unseren Stakeholdern und aus Unternehmenssicht bewertet. Entscheidend ist hierbei für uns, dass die Stakeholder dem Nachhaltigkeitsaspekt die gleiche Bedeutung zumessen wie Wincor Nixdorf selbst. Grundlage für die Bewertung der Stakeholdersicht sind die Ergebnisse aus den regelmäßigen Dialogen, Workshops und Konferenzen. Unsere Fachleute haben diese Ergebnisse aus dem Stakeholderdialog analysiert, die Wesentlichkeit beurteilt und die Nachhaltigkeitsaspekte danach priorisiert.

Die unten dargestellte Grafik zeigt die Zusammenfassung der Ergebnisse aus Stakeholder- und aus Unternehmenssicht bezüglich der Wesentlichkeit der identifizierten Nachhaltigkeitsthemen. Die Themen wurden in vier Wesentlichkeitsabstufungen unterteilt:

sehr wesentlichwesentlichbedingt wesentlichunwesentlich

Ergebnis der Wesentlichkeitsanalyse