Ergebnisentwicklung

Das operative Ergebnis EBITA vor Abschreibungen auf Produkt-Know-how hat sich um 21 Mio. € auf 137 Mio. € (i.V. 116 Mio. €) verbessert. Dies ist ein Anstieg von 17 %. Die EBITA-Rendite erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 7,9 % (i.V. 7,4 %). Diese positive Entwicklung resultierte ebenso aus der Steigerung des Umsatzes wie der Nutzung von Skaleneffekten bei den Produkten und dem Programm »ProImprove« zur Steigerung der Profitabilität.
Währungsschwankungen, die sich negativ auf das Ergebnis auswirken, begegnet Wincor Nixdorf mit Hilfe eines umfangreichen natürlichen Hedgings durch Lieferantenauswahl und Standortentscheidungen. Zusätzlich setzt das Unternehmen derivative Finanzinstrumente ein.
Im Finanzergebnis überwiegen die Aufwendungen. Es zeigt ein saldiertes Ergebnis von 20 Mio. € (i.V. 19 Mio. €). 11 Mio. € entfallen auf Zinsaufwendungen für Fremdkapital.
Der Zinsaufwand für Pensionszusagen und Altersversorgung in Höhe von 7 Mio. € (i.V. 6 Mio. €) und die sich aus Veränderungen von Zinssätzen und anderen Parametern ergebenden finanzmathematischen Gewinne und Verluste in Höhe von 1 Mio. € (i.V. –1 Mio. €) werden unter anderem im Finanzergebnis ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese Gewinne/Verluste in den Funktionskosten ausgewiesen.
Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 91 Mio. € (i.V. 66 Mio. €). Die Verbesserung um 25 Mio. € ist Folge der deutlichen Steigerung der Umsätze und der Einsparung von Kosten.
Der effektive Konzernsteuersatz lag für das Berichtsjahr bei 39 % (i.V. 33 %).
Das Periodenergebnis stieg um 11 Mio. € auf 55 Mio. € (i.V. 44 Mio. €). Das Periodenergebnis vor Abschreibungen auf Produkt-Know-how erhöhte sich um 10 Mio. € auf 71 Mio. € (i.V. 61 Mio. €). Das Produkt-Know-how ist bewertungstechnisch bei der Herauslösung des Unternehmens aus dem Siemens-Konzern im Jahre 1999 entstanden. Die Umsatzrendite des Periodenergebnisses verbesserte sich auf 3,2 % nach 2,8 % im Vorjahr.

