Weltwirtschaft

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Die Weltwirtschaft präsentiert sich nach Einschätzung von Wirtschaftsforschungsinstituten im Herbst 2005 robust. Zu Beginn unseres laufenden Geschäftsjahres 2005/2006 geht zum Beispiel das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) von einem globalen Wirtschaftswachstum von gut 4 % in 2005 und 2006 aus. Allerdings verändern sich die Triebkräfte geografisch. So verlangsamt sich nach den Erwartungen das Wachstum der US-Konjunktur, die in den letzten Jahren Hauptmotor der Weltwirtschaft war.

Gleichzeitig dürfte nach den Einschätzungen jedoch die konjunkturelle Dynamik in Japan und in Westeuropa etwas zulegen. Daher wird das reale Bruttoinlandsprodukt in den Industrieländern insgesamt in wenig verändertem Tempo steigen.

Für die Schwellenländer schätzt das IfW, dass sich das Wachstum im kommenden Jahr voraussichtlich nochmals leicht abschwächt, vor allem wegen einer erwarteten konjunkturellen Abkühlung in China.