(8) Anlagevermögen
Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2004/2005 sind im Konzernanlagenspiegel dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände.
In den immateriellen Vermögenswerten ist zum 30. September 2005 Produkt-Know-how in Höhe von 51.811 T € (i.V. 78.024 T €) enthalten.
Das Produkt-Know-how aus dem Leveraged Buy-out beinhaltet die erworbenen, auf Grundlage der historischen Aufwendungen bewerteten Entwicklungsleistungen für Produkte und Lösungen aus den Segmenten Retail und Banking.
Auf Produkt-Know-how betragen die Abschreibungen 26.213 T € (i.V. 28.093 T €). Diese beinhalten mit 5.781 T € (i.V. 5.064 T €) Wertminderungen wegen nicht mehr zu erwartender künftiger Cashflows.
Im Laufe des Geschäftsjahres 2004/2005 ergaben sich Zugänge durch den Erwerb neuer Schutzrechte und Lizenzen für die eigene Infrastruktur in Höhe von 5.599 T € sowie durch geleistete Anzahlungen in Höhe von 434 T €.
Die Gesamtzugänge beim Geschäfts- und Firmenwert belaufen sich auf 1.281 T €. Sie resultieren im Wesentlichen aus der Akquisition der BEB Industrie-Elektronik AG, Burgdorf, Schweiz (242 T €), dem Erwerb der Anteile an CXT Huolto Oy, Vantaa, Finnland (297 T €), sowie aus einer Kaufpreisnachzahlung für den im Geschäftsjahr 2003/2004 vorgenommenen Erwerb der Datalect Group Ltd., Perivale, Middlesex, Großbritannien (634 T €).
Der Geschäfts- und Firmenwert ist gemäß IFRS 3 seit 1. Oktober 2003 nicht mehr planmäßig abgeschrieben worden. Die kumulierten Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert sind mit den historischen Anschaffungskosten des Geschäfts- und Firmenwertes saldiert worden. Der negative Goodwill ist zum 1. Oktober 2003 mit dem Eigenkapital verrechnet worden.
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Wertminderungen auf den Geschäfts- und Firmenwert des Vorjahres in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Abschreibungen auf das Produkt-Know-how werden in den Umsatzkosten gezeigt.
Die Abschreibungen auf die übrigen immateriellen Vermögenswerte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Posten der Funktionskosten (Umsatz-, Forschungs- und Entwicklungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten) ausgewiesen.
Sachanlagen.
Die Zugänge bei den Sachanlagen betragen 31.701 T €. Die größten Einzelposten sind hier: Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.782 T € (im Wesentlichen Spezialwerkzeuge und DV-Anlagen) sowie Anlagen im Bau 2.683 T €, die im Wesentlichen aus noch nicht fertig gestellten Spezialwerkzeugen resultieren.
Die Abschreibungen in Höhe von 25.229 T € (i.V. 22.669 T €) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Posten der Funktionskosten ausgewiesen.
Bei der Vermietung der Geldausgabeautomaten handelt es sich gemäß IAS 17 im Wesentlichen um Operating- Leasingverhältnisse. Dies ist durch die Gestaltung der Mietverträge, nach denen die wesentlichen Risiken und Ertragschancen bei Wincor Nixdorf als Vermieter verbleiben, begründet. Die Grundmietzeit beträgt drei bis fünf Jahre, es besteht eine Verlängerungsoption zu gleichen Konditionen. Die Abschreibungen und Buchwerte zu den Bilanzstichtagen sind im Konzernanlagenspiegel dargestellt.
Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen der unkündbaren Mietverträge stellen sich wie folgt dar:
| Download Excel |
| in T € | ||||||||
| Gesamt | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | > 5 Jahre | |||||
| Geldausgabeautomaten | 267 | 267 | 0 | 0 |
Finanzanlagen.
Unter den Beteiligungen wird die im Geschäftsjahr 2001/2002 voll abgeschriebene 10 %ige Beteiligung an der RUBEAN AG, München, ausgewiesen.
Ferner sind Darlehen an Mitarbeiter in Höhe von 148 T € (i.V. 233 T €) enthalten.

