Wincor Nixdorf für Desjardins, Kanada

<<  14 von 21  >>

Kanadische Finanzinstitute haben eines der umfassendsten und technisch ausgereiftesten Filialnetze der Welt. Nur wenige Länder der Erde verfügen über ein ähnliches Netzwerk. Vorreiter dieser Entwicklung war die genossenschaftliche Desjardins-Gruppe - das größte Geldinstitut in Quebec und das sechstgrößte in Kanada.

Die Kanadier schätzen nicht nur die Filiale als Anlaufstelle für Bankgeschäfte, sondern auch die Vorzüge des E-Bankings. 5,2 Millionen Kunden bietet Desjardins heute flächendeckend seine Online-Dienste an. Am Stammsitz in Quebec betreibt die Bank mit 3.000 Geldautomaten eines der dichtesten Geldautomatennetze der Welt – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Die Geschichte des Geldautomaten ist in Kanada eine Erfolgsstory: Nachdem Desjardins 1981 in Trois-Rivières den ersten Automaten installiert hatte, verzeichnete das Finanzinstitut im ganzen Land ein schnell wachsendes Interesse am Banking per Selbstbedienung. 2003 registrierte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich 43 Geldautomatentransaktionen pro Person, verglichen mit 40 in Großbritannien und 37 in den USA. Zudem verfügt Kanada mit 1.394 Automaten pro eine Million Einwohner über die höchste Geldautomatendichte weltweit, verglichen mit 1.275 in den USA und 895 in Japan.

»Die Nutzer unserer SB-Angebote verlangen beste Verfügbarkeit, Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit. IBM und Wincor Nixdorf bieten ihnen genau das und noch mehr«, sagt Jean-François Mérette, Manager für Selbstbedienungssysteme bei Desjardins. »Wenn wir unsere Marktführerschaft bei der Online-Verbreitung von Finanzprodukten und Dienstleistungen aufrechterhalten wollen, spielt der Vertriebskanal Selbstbedienung eine entscheidende Rolle. Das zeigt sich daran, dass unsere Mitglieder im Jahr 2004 mehr als 1,34 Milliarden Transaktionen über Geldautomaten, POS-Terminals, Internet oder Telefon durchgeführt haben. Verglichen mit dem Jahr 2003 entspricht dies einer Zunahme von 16,3 %.«