Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg

Wincor Nixdorf investiert in stetige Verbesserung der Ökobilanz. Beispielhaft: die neue Geldautomatengeneration.

Entwicklung des Energieverbrauchs von Geldautomaten (Balkendiagramm)

»Nur die Unternehmen werden das nächste Jahrzehnt überleben, die weit über Durchschnitt ressourcenschonend produzieren und Produkte anbieten, die das auch ihren Kunden ermöglichen«, so Björn Stigson, Präsident des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), dem rund 30 große internationale Unternehmen angehören. Im Kern bedeutet diese Aussage, dass nachhaltiges Wirtschaften und wirtschaftlicher Erfolg zwei Seiten ein und derselben Medaille sind. Mehr noch: Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln für Gesellschaft und Umwelt werden mehr und mehr zur Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

Bei Wincor Nixdorf ist die Botschaft nicht nur angekommen. Das Unternehmen ist schon seit langem aktiv und leistet seinen Beitrag – aus wirtschaftlichen Gründen, aber besonders auch aus einem starken Verantwortungsbewusstsein heraus. Wincor Nixdorf bekennt sich zu einer ausgewogenen Balance zwischen wirtschaftlichem, ökologischem und sozialem Verhalten und hat den Worten bereits Taten folgen lassen. Praktiziert wird ein ganzheitlicher Ansatz, der alle drei Säulen gleichwertig behandelt. Seiner sozialen Verantwortung wird Wincor Nixdorf durch die Förderung seiner Mitarbeiter gerecht, hat sich darüber hinaus aber auch zur Einhaltung übergeordneter Rechte und Gesetze wie etwa der Menschenrechte verpflichtet. Orientierungshilfe für die Mitarbeiter gibt dabei zum einen der Verhaltenskodex des Unternehmens, zum anderen das Compliance Management System von Wincor Nixdorf (CMS), das die Ziele sowie den Ausbau einer entsprechenden Organisation beinhaltet. Und auch den Gleichklang zwischen Ökonomie und Ökologie hat Wincor Nixdorf bereits seit langem im Blick.

Entwicklung des Energieverbrauchs von Geldautomaten.

Ganzheitliche Ressourcenschonung (Grafik)


Bereits die ProCash 2000xe-Serie war seinerzeit »Best-in-class« beim
Energieverbrauch und Vorreiter bei der Nutzung energiesparender
Komponenten wie z.B. LCD-Monitore.

Ressourcenschonung als End-to-end-Prinzip.

Wincor Nixdorf reagiert nicht auf veränderte Anforderungen, sondern treibt die Entwicklung initiativ mit voran. Schon vor Jahren wurden Energieversorgung und Produktion schrittweise auf ressourcen- und umweltschonende Verfahren umgestellt und diese seitdem ständig weiterentwickelt. Dabei betrachtet Wincor Nixdorf die Schonung von Ressourcen als End-to-End-Prinzip und ermittelt mit einer Analyse der sogenannten Total Cost of Ownership (Glossar (TCO) alle Kosten des Lebenszyklus eines Produkts – angefangen bei der Planung und Entwicklung über die Produktion und Logistik bis hin zur Nutzung des Produkts bei den Kunden einschließlich Service und Wartung. Sinn des Ganzen: von Beginn an auf umweltschonende und energieeffiziente Komponenten zu achten sowie durch entsprechend konstruierte Produkte von vornherein dafür zu sorgen, dass auch die Kunden Energieverbrauch und Betriebskosten senken können.

Carbon-Footprint-Analyse für CINEO.

Ein weiterer wesentlicher Schritt im Sinne der Nachhaltigkeit war die im vergangenen Jahr durchgeführte Carbon-Footprint-Analyse für die neue Systemgeneration CINEO für die Filialen von Banken und Handelsunternehmen. Dieser »CO2-Fußabdruck« ist ein Maß für den Gesamtbetrag von Kohlendioxid-Emissionen, der direkt und indirekt bei der Herstellung eines Produkts sowie über seine gesamte Lebensdauer hinweg entsteht. Inzwischen gilt der Carbon Footprint als probates Mittel, um die Klimaauswirkungen von Produkten, Dienstleistungen und anderen Geschehnissen im Leben der Menschen zu ermitteln. Nur über die gewonnenen Informationen und Erkenntnisse lassen sich Klimaauswirkungen wirksam minimieren. Was wiederum nötig ist, um die angestrebten Klimaziele zu erreichen.

Konsequent wird bei Wincor Nixdorf weiter an der Senkung des Energieverbrauchs gearbeitet. So optimiert Wincor Nixdorf kontinuierlich seine Hardware-Plattformtechnologie unter den Gesichtspunkten Total Cost of Ownership und Green IT.

Ein Beispiel ist der Auszahler aus der neuen Produktfamilie CINEO, der bis zu 31 Prozent weniger Energie als die Vorgängermodelle (siehe Abbildung) verbraucht. Um weitere Fortschritte hinsichtlich der Nachhaltigkeit aufzeigen und mit Zahlen belegen zu können, hat Wincor Nixdorf in Zusammenarbeit mit PE International einen CO2-Fußabdruck für das Cash-Recycling-System CINEO C4060 erstellen lassen.

CO2-Reduktion im Bargeld-Kreislauf.

Einen ebenfalls großen Einfluss auf die CO2-Bilanz hat das Konzept des automatisierten Cashhandlings, das der neuen Systemgeneration CINEO zugrunde liegt. Denn durch die Cash-Recycling-Technologie verkürzt und optimiert Wincor Nixdorf den gesamten Bargeld-Kreislauf in den Filialen von Banken und Handelsunternehmen. Banknoten, die am Schalter einer Bankfiliale eingezahlt und in intelligenten Notenspeichern eines automatischen Kassentresors abgelegt wurden, können wieder zur Auszahlung in Geldautomaten bereitgestellt werden. Analog dazu lässt sich auch im Handel ein geschlossener Cash-Kreislauf zwischen der Kassenzone und dem Kassenbüro erzeugen. Auch die direkte Nutzung von Notenspeichern, mit denen Bargeld-Bestände im Handel abgeschöpft wurden, in nahe gelegenen Geldautomaten wird so möglich. Der Umweg über ein Cash Center der Werttransportunternehmen muss nur noch selten vorgenommen werden. Auf diese Weise kann der Einsatz von Werttransportunternehmen in der Größenordnung von 30 bis 50 Prozent reduziert werden, was wiederum die CO2-Bilanz deutlich verbessert. Hinzu kommt, dass ein Bargeld-Recycling-System im Durchschnitt 34 Prozent weniger CO2 (in Kilogramm) über die Nutzungsdauer von acht Jahren verbraucht als ein getrennter Auszahler und ein getrennter Einzahler zusammen.

Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg (Foto)

Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell.

Schon dieses Beispiel zeigt, was durch konsequente Forschung und Entwicklung möglich und machbar ist. Was insofern wichtig ist, als in absehbarer Zeit Markt, Kunden und auch Endverbraucher bestimmen, welche Produkte langfristig gekauft werden und der Gesellschaft nutzen. Unternehmen wird mittlerweile empfohlen, ihren Nachhaltigkeitsbericht nach den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zu verfassen. GRI wurde 1997 in Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet und die GRI-Richtlinien gelten inzwischen als wichtigster Prüfstein für Nachhaltigkeitsberichte. Langfristig bedeutet dies alles, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil zukünftiger Geschäftsmodelle sein muss.

Blick in die Zukunft.

Wie die Welt in 40 Jahren aussehen kann, macht die Studie des World Business Council for Sustainable Development »Vision 2050« deutlich. Die Bevölkerung wächst vornehmlich in Städten auf insgesamt neun Milliarden Menschen. Da die Menschheit zugleich immer älter wird, werden Agrarflächen noch stärker ausgebeutet und Produktionen hochgefahren. Als Folge nimmt der CO2-Ausstoß um 52 Prozent zu, die globale Temperatur steigt um 1,7 bis 2,4 Grad – mit allen negativen Erscheinungen wie Hitze- und Trockenperioden sowie Stürmen und Überschwemmungen. Wassermangel und zu Ende gehende Rohstoffe bedrohen zusätzlich die Lebensqualität der Menschen. Zumindest dann, wenn sich nichts ändert.

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