I. Risikomanagement


Wincor Nixdorf versteht das Risikomanagement als sehr wichtigen Bestandteil seines Managementsystems und damit aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Die Integration in die betrieblichen Abläufe erfolgt durch definierte Managementstrukturen, Definition konzernweiter Risikomanagementstandards und Berichts- bzw. Informationssysteme. Dies ermöglicht uns eine frühzeitige Erkennung von ggf. auftretenden Risiken. In diesem Zusammenhang übernimmt das Risikomanagement die Aufgabe, diese Risiken zu erkennen und zu begrenzen. Die bei Wincor Nixdorf implementierten Steuerungsinstrumente dienen dazu, allgemeine oder spezielle Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu erfassen und zu begrenzen.

Das Ziel des Risikomanagements bei Wincor Nixdorf ist es aber, nicht nur Risiken zu vermeiden, sondern auch sich ergebende Chancen aufzuzeigen. Wir sehen im Risikomanagement die Möglichkeit, Chancen unter Berücksichtigung ggf. erhöhter Risikopotenziale zu bewerten und nutzbar zu machen. Entsprechend werden neue Geschäftsfelder, zum Beispiel Professional Services (Glossar, oder die Erschließung neuer Märkte risikobewusst gesteuert. Das stellen wir sicher durch konzernweite Richtlinien und Checklisten. Die darin beschriebenen Vorgehensweisen, wie zum Beispiel die Definition von Schwellenwerten für Genehmigungswege, sorgen für strukturierte Analysen auf allen Ebenen und decken sowohl Chancen- als auch Risikopotenziale auf.

Verantwortlich für die Definition der konzernweiten Risikostandards und Steuerungsinstrumente ist das Risikomanagement. Organisatorisch ist es in das Konzerncontrolling integriert. Die Umsetzung des Risikomanagements erfolgt auf zwei Ebenen. Einerseits erfassen wir auf Ebene der Tochtergesellschaften sowie der Geschäftsbereiche lokale Risiken durch die Prüfung von leistungswirtschaftlichen Kennzahlen oder durch die Analyse unserer Projekte. Anderseits erkennen wir durch das Beteiligungs- und Konzerncontrolling unternehmensübergreifende Risiken, denen wir durch kurz-, mittel- und langfristige strategische Steuerungen begegnen.

Darüber hinaus ist das Risikomanagement in die Finanz- und Controllingberichtssysteme integriert. Dazu gehören der jährliche Risikomanagementbericht, die monatliche Plan-/Ist-Berichterstattung sowie projekt- und geschäftsbezogene Abweichungsanalysen.

Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit.

Die Konzernrevision prüft regelmäßig die internen Kontrollsysteme und Geschäftsprozesse sowohl der Tochtergesellschaften als auch der Zentralbereiche auf Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Sicherheit. Im Einzelnen prüft sie die Einhaltung von Richtlinien, organisatorischen Sicherungsmaßnahmen, Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz, die Gestaltung von Verträgen und erarbeitet Vorschläge zur Optimierung von Prozessen. Als unabhängige Instanz berichtet sie direkt an den Vorstand und den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats.

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