Für unsere Kostenstrukturen setzen wir auch weiterhin auf verbesserte Produktivität und Flexibilität, die wir sowohl in unserem weltweiten Produktions-Netzwerk erzielen wollen als auch bei den Aufträgen für produktbezogene Service-Leistungen. Zudem erwarten wir hohe Ergebnisbeiträge aus dem Geschäft mit komplexer Hard- und Software im High-End-Bereich sowie mit Beratungs- und Integrationsleistungen.
Verstärkend wirken weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Erhöhung unserer Profitabilität, so zum Beispiel unser sehr erfolgreiches ProImprove-Programm mit Fokus auf den Produktkosten sowie den Vertriebs- und Verwaltungskosten. Deren Anteil am Gesamtumsatz haben wir bereits auf ein im Branchenvergleich niedriges Niveau gesenkt.
Wir erwarten, dass im Geschäftsjahr 2008/2009 die Konzernsteuerquote bei 30 % und damit auf dem Niveau des Vorjahres liegt.
Bei erwartungsgemäßem Verlauf des Geschäftsjahres 2008/2009 wollen wir trotz deutlich größerer Unsicherheit unsere auf Verlässlichkeit angelegte Unternehmenspolitik fortsetzen und - wie beim Börsengang im Jahr 2004 angekündigt - weiterhin etwa 50 % unseres Periodenergebnisses als Dividende ausschütten. Bei unserem Börsengang nannten wir als Bezugsgröße für unsere Dividendenausschüttung das Periodenergebnis (Glossar) vor Ergebnisbelastungen aus dem Carve-out (Glossar) . Da diese Belastungen ab dem Geschäftsjahr 2008/2009 nur noch unbedeutend sind und im Geschäftsjahr 2009/2010 nicht mehr anfallen werden, stellt ab dem Geschäftsjahr 2008/2009 das Periodenergebnis des Konzerns die Ausgangsgröße für die Bemessung der Dividende dar.
