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in T€ |
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2007/2008 |
2006/2007 |
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Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag |
–56.567 |
–63.732 |
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Latente Steuererträge/ -aufwendungen |
2.241 |
11.818 |
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–54.326 |
–51.914 |
Der Ausweis der laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrifft im Inland Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer bzw. Erträge aus der teilweisen Auflösung von im Vorjahr gebildeten Steuerrückstellungen und bei den Auslandsgesellschaften ertragsabhängige Steuern, die nach den für die einzelnen Gesellschaften maßgeblichen nationalen Steuervorschriften ermittelt werden.
Latente Steuern (Glossar) in Höhe von 1.283 T € (2006/2007: -1.907 T €) sind insgesamt ergebnisneutral im Eigenkapital zum 30. September 2008 ausgewiesen. Sie resultieren aus der Marktbewertung der Cashflow (Glossar) Hedges.
Die latenten Steuern resultieren aus zeitlich abweichenden Wertansätzen zwischen den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften und den Wertansätzen in der Konzernbilanz entsprechend der Liability-Methode sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Verlustvorträge sind in Deutschland über einen unbegrenzten Zeitraum nutzbar. Ausschlaggebend für die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Umkehrung der Bewertungsunterschiede und der Nutzbarkeit der Verlustvorträge, die zu aktiven latenten Steuern geführt haben. Dies ist abhängig von der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Aufgrund der Erfahrung aus der Vergangenheit und der zu erwartenden steuerlichen Einkommenssituation geht Wincor Nixdorf davon aus, dass die entsprechenden Vorteile aus den aktiven latenten Steuern realisiert werden können. Bei einer ausländischen Gesellschaft wurden bisher keine aktiven latenten Steuern auf bestehende, zum Teil erworbene Verlustvorträge aktiviert. Der latente Steueranspruch wurde gemäß IAS 12.37 zum 30. September 2008 erneut beurteilt. Nach Prüfung der steuerlichen Sachverhalte und aufgrund der Verbesserung des Geschäftsumfeldes wird jetzt erwartet, dass zukünftig ausreichend zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung eines latenten Steueranspruches gestatten wird. Die Latenz wurde in dem Umfang angesetzt, in dem die Verwendung dieser steuerlichen Verluste in den nächsten Jahren wahrscheinlich ist. Zum 30. September 2008 bestehen steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 10.361 T € (2006/2007: 7.692 T €), auf die keine latenten Steuern aktiviert wurden.
Zukünftig in Deutschland zu zahlende Dividenden der Wincor Nixdorf AG haben keinen Einfluss auf die Steuerbelastung des Konzerns.
Der tatsächliche Steueraufwand liegt um 34 T € über dem zu erwartenden Steueraufwand, der sich bei Anwendung des Steuersatzes der Obergesellschaft ergeben würde. Im Vorjahr lag der tatsächliche Steueraufwand um 10.962 T € unter dem zu erwartenden Steueraufwand.
Zum 30. September 2008 wurden alle inländischen latenten Steuern auf temporäre Differenzen unverändert gegenüber dem Vorjahr auf der Basis eines kombinierten Steuersatzes von gerundet 30 % ermittelt. Für den Ansatz der latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden analog zum Vorjahr durchgängig Steuersätze von 14 % für die Gewerbesteuer und von 16 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag zugrunde gelegt. In 2006/2007 ergab sich durch die Reduzierung des latenten Steuersatzes auf zeitliche Buchungsunterschiede und Verlustvorträge in Deutschland ein latenter Steuerertrag in Höhe von 3.217 T €.
Die Überleitung des erwarteten Steueraufwands auf den tatsächlichen Steueraufwand zeigt die folgende Tabelle:
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in T € |
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2007/2008 |
2006/2007 |
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Ergebnis vor Ertragsteuern |
180.973 |
161.220 |
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Erwarteter Steueraufwand bei einem |
–54.292 |
–62.876 |
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Abweichungen vom erwarteten Steueraufwand |
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Unterschied zu lokalen Steuersätzen |
5.687 |
10.189 |
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Unterschied aus Änderung latenter Steuersatz/Ertragsteuersatz |
646 |
3.630 |
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Steuerminderungen, -mehrungen aufgrund steuerfreier Erträge und steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen |
–5.103 |
–1.108 |
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Konsolidierungsbuchungen ohne latente Steuern oder mit abweichendem Steuersatz |
421 |
–132 |
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Korrektur aufgrund Betriebsprüfung und sonstige Sondereffekte |
–1.355 |
–746 |
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Nichtaktivierung von latenten Steuern auf laufende Verluste |
–1.701 |
–879 |
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Aktivierung von in Vorjahren nicht bilanzierten Verlustvorträgen |
1.371 |
8 |
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Summe der Anpassungen |
–34 |
10.962 |
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Tatsächlicher Steueraufwand |
–54.326 |
–51.914 |
Der effektive Steuersatz beträgt 30,0 % (2006/2007: 32,2 %).
Die Steuerabgrenzungen sind folgenden Bilanzposten zuzuordnen:
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in T € |
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30.09.2008 |
30.09.2007 | ||
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Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern |
Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern |
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Immaterielle Vermögenswerte |
126 |
41.196 |
442 |
39.366 |
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Sachanlagen |
1.355 |
1.606 |
1.238 |
1.529 |
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Finanzanlagen |
0 |
0 |
0 |
424 |
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Vorräte |
16.604 |
9.435 |
13.516 |
12.538 |
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Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte |
11.587 |
2.077 |
9.877 |
1.343 |
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Pensionsrückstellungen |
7.406 |
166 |
11.637 |
531 |
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Übrige Rückstellungen |
25.229 |
157 |
21.201 |
314 |
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Verbindlichkeiten |
5.829 |
2.364 |
10.997 |
6.593 |
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Verlustvorträge |
3.867 |
0 |
5.314 |
0 |
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72.003 |
57.001 |
74.222 |
62.638 |
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Saldierung aktive und passive latente Steuern |
–53.609 |
–53.609 |
–60.631 |
–60.631 |
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18.394 |
3.392 |
13.591 |
2.007 |
