
Die Kassenzone automatisieren
Scannen, ausdrucken, bezahlen.
Ein Beispiel dafür ist der Einsatz mobiler Geräte, mit denen sich ein Kunde direkt im Eingangsbereich der Filiale ausstatten kann. Er scannt nun selbstständig die Waren ein, ist dadurch jederzeit über die Höhe seines Einkaufs informiert. Nach Beendigung des Einkaufs lässt er sich den zu zahlenden Betrag ausdrucken und kann diesen dann entweder an einer traditionellen Kasse oder an einem SB-Bezahlautomaten begleichen. Bei einem anderen Szenario kauft der Kunde wie gewohnt ein, bezahlt aber an einer SB-Kasse. Dort scannt er die Artikel ein, kann sogar Obst und Gemüse selbst abwiegen und auch am gleichen System zahlen. Über eine Kontrollwaage lässt sich feststellen, ob alle Produkte erfasst und bezahlt sind.

Für den bequemen Einkauf bieten wir mobile Systeme mit denen Sie selbst Ihre Produkte einscannen entspannt bezahlen und Ihren Einkaufsbeleg in Ruhe kontrollieren können. Der tägliche Einkauf wird durch unsere Self-Checkout-Systeme erleichtert, weil der Kunde die Kontrolle hat, die Geschwindigkeit selbst bestimmt und beim Bezahlen seine Privatsphäre gewahrt sieht.
Self-Checkout (Glossar) : kundenfreundlich und wirtschaftlich.
Delhaize zum Beispiel hat mobiles Scanning schon vor längerem gezielt in 76 seiner Supermärkte eingeführt. Im letzten Jahr hatte Belgiens führender Einzelhandelskonzern nun Consultants von Wincor Nixdorf beauftragt, eine Methodik zu entwickeln, mit der sich die kostengünstigsten und kundenfreundlichsten Konfigurationen am Checkout ermitteln lassen. Und zwar abhängig von standortabhängigen Parametern wie Warenkorbgrößen oder Kundenströmen. Das Ergebnis: Zur Ergänzung der mobilen Scanner wurden Bezahlterminals in den Filialen integriert, an denen die Nutzer der Selfscanning-Geräte ihren Einkauf auch selbstbedient bezahlen. Und vor allem für Kunden mit kleinen Warenkörben wurden Self-Checkout-Systeme (Glossar) installiert. Mit diesem Konzept beweist Delhaize, dass Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit bestens miteinander verbunden werden können.
jährliche Wachstumsrate
bei automatisierten
Checkout-Systemen
bis 2012 weltweit.
Diese und zahlreiche andere Automated-Checkout-Szenarien sind heute längst Realität oder zumindest denkbar. Zumal mehrere Systeme auch mit einem Betreuungsservice arbeiten – Mitarbeiter, die über ein stationäres oder mobiles Administrationssystem unterstützt werden. Wie sehr die Akzeptanz dieser Bezahlsysteme inzwischen gestiegen ist, zeigen Zahlen. Insgesamt beläuft sich heute die installierte Basis in Europa auf 6.100 Systeme – weltweit sind es bereits knapp 53.000. Bis zum Jahre 2012 wird in Europa mit einem Anstieg auf rund 60.000 und weltweit auf etwa 234.000 Systeme gerechnet. Das entspricht einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate bei Automated-Checkout-Systemen von rund 69 % in Europa bzw. 44 % weltweit.
