Die Rahmenbedingungen für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2007/2008 von Wincor Nixdorf haben sich gegenüber dem Vorquartal eingetrübt. Gleichwohl ist immer noch nicht eindeutig absehbar, in welchem Ausmaß sie letztendlich die Entwicklung nachteilig bestimmen werden.
Erkennbar ist, dass sich die Finanzkrise mit der sich abzeichnenden Rezession in den USA auf die Volkswirtschaften unterschiedlich auswirkt. Während Europa tangiert zu sein scheint, weisen die Volkswirtschaften in Asien/Pazifik sowie die meisten Emerging Markets ein starkes, kaum gebremstes Wachstum auf.
Die Belastungen aus der Finanzkrise haben sich bis jetzt nicht auf das Geschäft von Wincor Nixdorf mit Retailbanken und Handelsunternehmen ausgewirkt. Jedoch belastet die Entwicklung des US-Dollars das Geschäft von Wincor Nixdorf. Die aktuellen Kurswerte weichen erheblich von den Werten ab, die der ursprünglichen Planung zugrunde liegen.
Im Geschäft von Wincor Nixdorf ist eine uneinheitliche Entwicklung zu erkennen. So richten Retailbanken unverändert mit Investitionen in IT-Automatisierungs- und SB-Lösungen ihr Geschäft neu aus und erhöhen so ihre Wettbewerbsstärke. Hingegen zeigt sich bei vielen Handelskonzernen die Tendenz, zwar Investitionen zur Erneuerung installierter Lösungen sowie zur Verbesserung der IT-Infrastrukturen voranzutreiben, nicht jedoch in größerem Umfang Investitionen in High-End-Automatisierungslösungen zu tätigen. Obwohl in der Branche ein starkes Interesse daran besteht, erfolgen diese Investitionen langsamer als erwartet.
Damit setzen sich die sich in den Vormonaten bereits abzeichnenden Entwicklungstrends im Geschäft des Wincor Nixdorf-Konzerns im Wesentlichen fort. Trotz der anspruchvoller gewordenen Bedingungen für das Erreichen der gesteckten Wachstumsziele hält der Vorstand an seiner Wachstumsprognose fest. Diese geht für das Gesamtgeschäftsjahr 2007/2008 von einem Wachstum beim Umsatz um 8 % und beim EBITA von 10 % aus. Treiber für das Wachstum werden die gute internationale Geschäftsentwicklung sowie das weiterhin starke Banking-Geschäft sein. Unterstützend forciert das Unternehmen seine Maßnahmen zur Senkung der Kosten und zur Erhöhung der Profitabilität.
