Abschreibungen
Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten.
Automatischer Kassentresor (AKT)
Tresor, der in Banken zur Ein- und Auszahlung von Geld am Schalter oder an Kassenarbeitsplätzen verwendet wird. So kann auf Sicherheitseinrichtungen wie Panzerverglasung am Schalter verzichtet werden.
Banking(-Bereich)
Der Bereich des Unternehmens Wincor Nixdorf, der sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Hardware, Software und Services für Banken beschäftigt.
Carve-out
Herauslösen beispielsweise eines Geschäftsbereichs aus einer Gesellschaft, einer Unternehmensgruppe oder aus einem Konzern. Das Retail- und Banking-Geschäft wurde zum 01.10.1999 aus dem Siemens-Konzern herausgelöst.
Cash Management
Steuerung der Geldflüsse in der Filiale – Bargeldbestände in Geldautomaten, Kassen und Tresoren so optimieren, dass Zinsverluste vermieden und Logistikprozesse optimiert werden.
Cash Points
Geräte, die Bargeld beinhalten, wie Geldautomaten, Tresore, automatische Kassentresore, Kassensysteme etc.
Cash-Recycling-System
Geldautomat, bei dem eingezahlte Banknoten nach einer Echtheitsprüfung wieder zur Auszahlung bereitgestellt werden.
Cash-Systeme
Cash-Systeme umfassen Geräte zur Geldauszahlung, Geldeinzahlung und kombinierte Cash-Recycling-Geräte für den Selbstbedienungsbereich und den bedienten Schalter-/Kassenbereich.
CCDM, Cash/Check-Deposit-Modul
Modul, das den Prozess der Annahme und Erkennung von Banknoten oder Schecks automatisiert.
Checkout-Systeme
Systeme, bestehend aus Hard- und Software, mit denen der Scan- und Kassiervorgang in Handelsfilialen abgewickelt werden kann.
Clients
PCs, die innerhalb eines Netzwerks an Server angeschlossen sind. Die Anwendungen können auf dem PC oder Server liegen.
Dividendenrendite
Gibt die Verzinsung von investiertem Aktienkapital je Aktie an: Dividendenhöhe geteilt durch den aktuellen Aktienkurs, multipliziert mit 100.
EBITA (operatives Ergebnis)
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation von Geschäfts- und Firmenwert und Produkt-Know-how. Wincor Nixdorf verwendet das EBITA als Messgröße für die zugrunde liegende Profitabilität seiner Kerngeschäftsbereiche Banking und Retail.
EBITDA
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation von Geschäfts- und Firmenwert und Produkt-Know-how sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und Lizenzen.
Elektronisches Kassensystem (EPOS)
Unter elektronischen Kassensystemen werden alle Arten von Kassensystemen verstanden, die elektronisch, nicht mechanisch, arbeiten.
Employee Self-Service (ESS)
Internet bzw. intranetbasierte Systeme in der computergestützten Personalverwaltung, auf denen sich die Arbeitnehmer selbst einloggen und eigene Daten anzeigen lassen, eintragen und ändern können.
EMV
EMV bezeichnet eine Spezifikation für Zahlungskarten, die mit einem Prozessorchip ausgestattet sind, und für die dazugehörigen Chipkartengeräte (POS-Systeme und Geldautomaten). Die Buchstaben EMV stehen für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay, MasterCard und VISA.
Intelligent Deposit
Unter Intelligent-Deposit-Systemen verstehen wir Lösungen, die aus Hard- und Software bestehen und die Annahme und Weiterverarbeitung von Medien wie Flaschen (Leergutrücknahmesysteme) sowie Bargeld und/oder Schecks (CCDM) automatisieren.
Kiosksysteme
Rechnergestützte, vernetzungsfähige Informations- und Transaktionssysteme, von denen von häufig wechselnden und meist unbekannten Nutzern überwiegend im Stehen und innerhalb einer kurzen Verweildauer multimediale Informationen abgerufen oder Transaktionen getätigt werden können. Die Steuerung der Applikationen erfolgt vorwiegend über intuitiv zu bedienende, berührungsempfindliche Touchscreens.
Latente Steuern
Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf nach Handels- und Steuerbilanz ausgewiesenen Ergebnissen mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem handelsrechtlichen Ergebnis auszuweisen.
Managed Services
Standardisierte Dienstleistungen zum operativen Betrieb von IT-Systemen und ICT-Infrastrukturen im Handels- und Bankenumfeld.
Multichannel
Beim Multichannel-Prinzip können über verschiedene Vertriebskanäle getätigte Transaktionen wie Schalter-, Internet- und Geldautomatengeschäfte über ein einheitliches System abgewickelt und betrieben werden, wobei identische Applikationen und Datenbestände genutzt werden können.
Multifunktionale Systeme
Der Begriff bezeichnet Geräte, die im Gegensatz zu monofunktionalen Systemen über mehr als eine Funktion verfügen, zum Beispiel: multifunktionale Cash-Systeme, die neben der Geldausgabe auch über die Funktion Bargeldeinzahlung verfügen.
Multivendor
Beim Multivendor-Prinzip können Produkte eines Anbieters mit Produkten anderer Anbieter kombiniert werden bzw. kann der beim Kunden vorhandene Produktbestand fremder Anbieter in eine Software-Architektur eingebunden werden.
Nettoverschuldung
Sonstige Wertpapiere plus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks minus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten minus Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing.
Netzzentrierte Software
Bei Software-Anwendungen, die nach diesem Prinzip entwickelt werden, wird die komplette, für den Betrieb der Endgeräte notwendige Software nicht mehr auf den Geldautomaten oder Kassensystemen vorgehalten, sondern auf einem zentralen Server.
Non-Cash-Produkte
Systeme zur Informationsdarstellung und Transaktionsabwicklung, wie Kontoauszugsdrucker, Kiosk- oder Überweisungsterminals.
Off-Premise-Anbieter
Anbieter von Geldautomatendienstleistungen an Drittplatzstandorten wie Supermärkten etc.
Periodenergebnis
Ergebnis des Konzerns, vor Aufteilung in »Ergebnisanteil anderer Gesellschafter « und »Ergebnisanteil der Aktionäre der Wincor Nixdorf AG«.
Periodenergebnis vor Carve-out
Periodenergebnis, bereinigt um die Abschreibungen auf das Produkt-Know-how, das innerhalb des Carve-outs identifiziert wurde, und bereinigt um die darauf entfallenden latenten Steuern.
Retail (Bereich)
Der Bereich des Unternehmens Wincor Nixdorf, der sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Hardware, Software und Services für Handelsunternehmen beschäftigt.
Rollout
Rollout beschreibt den Prozess der Implementierung neuer Technologien, Produkte oder Applikationen, also die Bereitstellung für den endgültigen Gebrauch. Oder: Masseninstallationen beispielsweise von Kassensystemen oder Geldautomaten in Filialen innerhalb eines vorgegebenen Projektplans.
Selbstbedienungs-(SB-)Systeme
Geräte, mit deren Hilfe Verbraucher oder Bankkunden Vorgänge selbstständig erledigen können, ohne dass dazu die Hilfe von Service-Personal wie Bankangestellten oder Verkäufern notwendig ist. Selbstbedienungsprodukte sind zum Beispiel Geldautomaten, Selbstbedienungskassen oder Kioskterminals.
Self-Checkout
Der Kassiervorgang wird an einem Kassenautomaten ohne Kassierer abgewickelt. Der Kunde scannt und bezahlt die Produkte selbstständig am Automaten bar oder per Debit- oder Kreditkarte.
SEPA
Single Euro Payment Area bezeichnet die Idee eines europaweit einheitlichen Zahlungsraums. In diesem Zahlungsraum sollten für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen bestehen.
Serviceability
Sammlung, Aufbereitung und Auswertung von detaillierten Informationen über Systemkomponenten und Systemzustände zur effizienten Steuerung von Services-Prozessen.
Serviceorientierte Architektur (SOA)
Flexible, anpassbare IT-Architektur, die mittels Modularisierung von Prozessen und Systemen sowie deren Verknüpfung die Datenverarbeitung unterstützt. Heterogene Systemlandschaften werden über eine Software-Plattform effizient an veränderte Geschäftsprozesse angepasst.
Software-Lösungen
Eine Software-Lösung bezeichnet eine an Kundenanforderungen individuell angepasste Software, die aus einem oder mehreren Software-Modulen besteht und die in eine Kundenumgebung integriert wird.
TCO, Total Cost of Ownership
Gesamtkosten einer Hardware, einer Software oder einer Dienstleistung, die alle direkten und indirekten Kosten (inklusive Folgekosten) mit einschließen.
Transaktionsmanagement
Verarbeitung und Weiterleitung einschließlich Authentifizierung von finanztransaktionsbezogenen Daten im Bankenumfeld.
Vertriebskanäle
Als Vertriebskanäle werden die verschiedenen Kommunikationskanäle zu Kunden bezeichnet. Werden Hardware, Software oder Services über mehrere Vertriebskanäle angeboten, spricht man von Multikanalvertrieb (siehe auch Multichannel)
Working Capital
Das Working Capital ist definiert als Vorräte plus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen minus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen minus erhaltene Anzahlungen minus passive Rechnungsabgrenzungspositionen.
