Die Wirtschaftsforschungsinstitute gehen davon aus, dass sich im Jahr 2007 das weltwirtschaftliche Wachstum etwas abschwächen wird. Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass es zu einem stärkeren Rückgang der Wachstumsdynamik kommt.
Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) schätzt das weltweite Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf 4,4 %. In den USA, einem der Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft in den letzten Jahren, wird sich die Konjunktur im nächsten Jahr etwas abkühlen.
Das Gleiche gilt für Deutschland. Das IfW rechnet für das Jahr 2007 nur mit einem Wachstum von 1,3 %. In erster Linie die höhere Umsatzsteuer, die um drei Prozentpunkte steigen wird, wirkt sich negativ auf die Wachstumsperspektiven für das kommende Jahr aus.
Nicht ganz so stark ist der Rückgang des wirtschaftlichen Wachstums in Europa. Im Jahresdurchschnitt erwarten die Experten vom IfW einen Anstieg von 2,0 %. Die Inflationsrate dürfte leicht auf 2,1 % sinken, da die Energiepreise nach Ansicht der Wirtschaftsforscher weitgehend stabil bleiben.
Für die USA prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Wirtschaftswachstum von 2,5 %. Die vollzogene Straffung der Geldpolitik und der schwächere Immobilienmarkt hinterlassen konjunkturelle Bremsspuren.
Robust bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in Asien. Das starke Wachstum wird sich nach Einschätzung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) weiter fortsetzen. Die Experten gehen davon aus, dass die asiatischen Volkswirtschaften im Jahr 2007 um 7,1 % wachsen, nach voraussichtlich 7,7 % im Jahr 2006.

