Wincor Nixdorf für Aldi Nord, Deutschland


Aldi Nord: Geschwindigkeit, ohne dass Qualität auf der Strecke bleibt.

Einem der größten Rollouts, den Wincor Nixdorf je durchgeführt hat, war umfangreiche Entwicklungsarbeit vorangegangen. Das Revendo-7000-Rücknahmesystem sollte nach dem Willen von Aldi zunächst einmal schneller werden, dann leiser. Um höhere Erlöse beim Verkauf der komprimierten Flaschen zu erzielen, wurde eine Materialerkennung eingebaut, die weißes von farbigem PET trennt. Aldi vertraute auf Wincor Nixdorfs Fähigkeit, Technologien an die speziellen Anforderungen des Handelsunternehmens anzupassen. Schließlich begleitet Wincor Nixdorf Aldi Nord seit 20 Jahren als IT-Partner.

Sowohl für die deutschen als auch für die Aldi-Nord- Filialen in den Beneluxländern, Frankreich, Spanien und Dänemark gilt als oberste Maxime: »Wir wollen, dass die Verbraucher die wichtigsten Lebensmittel ganz in der Nähe, immer frisch, immer von hoher Qualität und immer zum günstigen Preis kaufen können.« Daraus hat Aldi ein Prinzip gemacht: Qualität ganz oben – Preis ganz unten. Mit diesem Erfolgsrezept entwickelten die Gebrüder Albrecht nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem kleinen Lebensmittelgeschäft in Essen einen weltweit tätigen und geachteten Discounter. In seinem Heimatland führt kaum ein Weg an den Aldi-Filialen vorbei: 85 % aller Deutschen kaufen hier, und bemerkenswerterweise ist Aldi Deutschlands größter Weinhändler.

Das Aldi-Prinzip findet auch bei der Filial-IT Anwendung. »Qualität ganz oben, Preis ganz unten« bedeutet hier: Die Systeme müssen sich über den kompletten Produktlebenszyklus hinweg rechnen, müssen schlank sein und effizient. Schon in den 80ern kamen die Kassen von Aldi Nord aus Paderborn. Dazu entwickelte Wincor Nixdorf eine DOS-basierte Filial-Software, die bis heute immer wieder an die neuen Herausforderungen moderner Handelslandschaften angepasst wurde. Schon damals kämpften Wincor Nixdorf und Aldi gemeinsam für mehr Geschwindigkeit und gegen Schlangenbildung an der Kasse. Die Preise für das rund 700 Artikel starke Sortiment wurden zunächst ohne Komma eingegeben, in den 90ern ersetzten dann dreistellige Nummern – so genannte PLU (Price Look-ups) – die Preise.