Wincor Nixdorf für ABN AMRO, Niederlande


2.000 Automaten müssen immer rund laufen.
Nach intensiver Projektdefinition erhielt Wincor Nixdorf im Sommer 2005 schließlich von ABN AMRO den Auftrag, den Betrieb der mehr als 2.000 in den Niederlanden installierten Geldautomaten und anderer SB-Terminals zu übernehmen. Herzstück des Dienstleistungsvertrags ist das Cash Cycle Management. Darunter ist die gesamte Geldversorgung von SB-Netzwerk und Filialen zu verstehen, für die Wincor Nixdorf in den nächsten fünfeinhalb Jahren als Generalunternehmer und verlässlicher Partner zuständig ist.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören dabei die Überwachung und Betriebssteuerung der Systeme über das Netz, die Aktualisierung der Softwareprogramme sowie die frühzeitige Problemerkennung und -beseitigung. Damit wird nicht nur die optimale Verfügbarkeit der Geräte sichergestellt. Per Fernanalyse und -entstörung kann Wincor Nixdorf oftmals auch kostenaufwändige Vor-Ort-Einsätze vermeiden. Die Verantwortung für das Cash Cycle Management beinhaltet darüber hinaus, die jeweiligen Geldbestände zu planen, online zu überprüfen sowie die Befüllung der Automaten und die Versorgung der Filialen inklusive Werttransport individuell zu steuern. Alles Maßnahmen, die sich kostensenkend auswirken.

Weniger ist mehr: Konzentration aufs Kerngeschäft.
ABN AMRO will mit dem Auslagern des IT-Betriebs von Geldautomaten und anderen SB-Aktivitäten in den Niederlanden deutliche Effizienzsteigerungen erreichen.

Doch nicht nur das: Mit der Übertragung des Cash Cycle Managements auf Wincor Nixdorf befreit sich die größte Geschäftsbank des Landes auch endgültig von Leistungen, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Und kann dafür ihren Kunden mehr Service bieten. Auf der anderen Seite kann sich Wincor Nixdorf erstmals in Europa mit dem Thema Cash Cycle Management etablieren.

Für den mittlerweile erfahrenen Outsourcing-Dienstleister ist die Aufgabe in den Niederlanden eine große Herausforderung. Das macht ein Blick auf den umfangreichen Gerätepark der ABN AMRO deutlich: Der umfasst allein 1.500 mono- und multifunktionale Geldautomaten unterschiedlicher Hersteller an fast 600 Standorten – etwa ein Drittel davon außerhalb von Filialen. Hinzu kommen mehr als 1.700 weitere SB-Systeme mit verschiedenen Funktionalitäten, darunter 1.100 Chipkartenterminals. Etwa 120 Millionen Transaktionen werden jährlich an den Geldautomaten abgewickelt – da ist Verlässlichkeit ein Muss.

»Wir können unseren Kunden jetzt eine hohe Verfügbarkeit der Endgeräte zusichern, noch dazu auf eine sehr kostengünstige Art und Weise«, betont Woelders. »Diese Verfügbarkeit umfasst neben Hardware und Software auch das Bargeld. Das kann in dieser kompletten Kombination nur Wincor Nixdorf leisten.«