Umsatz und Ergebnis
Der Konzern steigerte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres die Umsatzerlöse um 13 % auf 1.435 Mio. € (i.V. 1.265 Mio. €). Bereinigt um Wechselkurseffekte zwischen dem Euro und dem US-Dollar ergibt sich ein Umsatzwachstum von 12 %. Im dritten Quartal legten die Umsatzerlöse um 16 % auf 492 Mio. € zu (i.V. 424 Mio. €). Dazu trugen ein gutes internationales ebenso wie ein starkes deutsches Geschäft bei.
Die Bruttomarge des Umsatzes vor Ergebnisbelastung aus dem Carve-out ging gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,1 Prozentpunkte auf 27,7 % zurück (i.V. 28,8 %). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus Anlaufkosten in Outsourcing-Projekten, mit denen sich das Unternehmen zusätzliches Geschäftspotenzial erschließt.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich um 6 Mio. € auf 61 Mio. € (i.V. 55 Mio. €) und liegen somit 11 % über dem Wert des Vorjahres. Die F&E-Quote betrug 4,3 % und veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nicht.
Durch die Senkung der Vertriebs- und Verwaltungskostenquote um 1,3 Prozentpunkte auf 15,3 % (i.V. 16,6 %) konnte der Rückgang der Bruttomarge kompensiert werden. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten beliefen sich in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres auf insgesamt 219 Mio. € (i.V. 210 Mio. €). Dieser gegenüber dem Umsatzwachstum moderate Anstieg resultierte maßgeblich aus weiteren Erfolgen des konzernweiten Programms „ProImprove“ zur Steigerung der Produktivität.
Innerhalb der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres erhöhte sich das operative Ergebnis EBITA vor Abschreibungen auf Produkt-Know-how um 19 % und erreichte 118 Mio. € (i.V. 99 Mio. €). Die Umsatzrendite verbesserte sich damit um 0,4 Prozentpunkte auf 8,2 % (i.V. 7,8 %).
Das Periodenergebnis stieg nach neun Monaten des Geschäftsjahres auf 58 Mio. € und lag damit um 18 Mio. € oder 45 % über dem Vergleichswert des Vorjahres (i.V. 40 Mio. €). Die weiter gestärkte Ertragskraft des Konzerns drückt sich im Anstieg des Periodenergebnisses vor Carve-Out-Aufwendungen um 31 % auf 68 Mio. € (i.V. 52 Mio. €) aus.

