Cashflow
In den ersten neun Monaten des Geschäftjahres erreichte der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 124 Mio. € (i.V. 120 Mio. €). Hierzu trugen zum einen das EBITDA mit 148 Mio. € (i.V. 121 Mio. €) sowie zum anderen Veränderungen im Working Capital bei. Diese Veränderungen führten zu einem Mittelabfluss von 19 Mio. €, wobei die Dotierung eines Teils der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als Planvermögen berücksichtigt wurde.
Der für Investitionstätigkeit verwendete Cashflow in Höhe von 33 Mio. € (i.V. 38 Mio. €) zeigte eine durch Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen geprägte Mittelverwendung. Im Wesentlichen wurde in Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 19 Mio. € (i.V. 12 Mio. €) investiert. Im Vorjahr waren Ausgaben für Akquisitionen in Höhe von 19 Mio. € enthalten. Branchentypisch werden reparable Ersatzteile erstmals unter „Langfristige Vermögenswerte“ ausgewiesen. In reparable Ersatzteile wurden 6 Mio. € investiert.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zeigte eine Mittelverwendung von 40 Mio. € (i.V. 88 Mio. €). Im Wesentlichen wurde eine Dividende in Höhe von 35 Mio. € (i.V. 20 Mio. €) gezahlt. Die Auszahlung des Optionsprogramms 2004 führte, vermindert um Steuereffekte, zu einem Mittelabgang von 7 Mio. €.
Im Juni 2006 hat Wincor Nixdorf im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement Planvermögen im Sinne des IAS 19 durch die Übertragung von Vermögenswerten auf einen eingetragenen Verein geschaffen. Das Planvermögen besteht aus Anteilen an einer fremdvermieteten Immobilie in Höhe von 14 Mio. €, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 30 Mio. € und Zahlungsmitteln von 56 Mio. €. Der Verein übernahm in gleicher Höhe Pensionsverpflichtungen. Der Zahlungsmittelabfluss wurde als neutrale Veränderung des Finanzmittelbestands dargestellt.

