Umsatz und Ergebnis

Der Konzern steigerte im ersten Quartal 2005/2006 die Umsatzerlöse um 7 % auf 488 Mio. €
(i. V. 455 Mio. €). Bereinigt um Wechselkurseffekte zwischen dem Euro und dem US-Dollar ergibt sich ein Umsatzwachstum von 5 %. Das Wachstum der Umsatzerlöse im ersten Quartal ist neben einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung des Konzerns auf ein gutes Jahresendgeschäft zurückzuführen.

Die Bruttomarge des Umsatzes vor Ergebnisbelastung aus dem Carve-out ging gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 1,3 Prozentpunkte auf 27,5 % zurück (i. V. 28,8 %). Dieser Rückgang ist auf das Wachstum in margenschwächeren Regionen sowie die Zunahme des Outsourcing-Geschäfts am Gesamtgeschäft zurückzuführen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen um 2 Mio. € auf 19 Mio. € (i. V. 17 Mio. €) und liegen somit 12 Prozentpunkte über dem Wert des Vergleichsquartals. Die F&E-Quote belief sich auf 3,9 % (i. V. 3,7 %).

Die Vertriebs- und Verwaltungskosten unterschritten im ersten Quartal des Geschäftsjahres mit 76 Mio. € den Vorjahreswert (79 Mio. €) und entwickelten sich entgegengesetzt zum Umsatzanstieg. Der Anteil der Vertriebs- und Verwaltungskosten am Umsatz wurde damit um 1,8 Prozentpunkte auf 15,6 % (i. V. 17,4 %) gesenkt und der Rückgang der Bruttomarge mehr als kompensiert. Die positiven Effekte der Maßnahmen des konzernweiten Programms „ProImprove“ zur Steigerung der Produktivität wirken weiter deutlich.

Innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres stieg das operative Ergebnis EBITA vor Abschreibungen auf Produkt-Know-how um 4 Mio. € bzw. 11 % auf 39 Mio. € (i. V. 35 Mio. €). Die Umsatzrendite verbesserte sich damit um 0,3 Prozentpunkte auf 8,0 % (i. V. 7,7 %).

Das Periodenergebnis des ersten Quartals belief sich auf 18 Mio. € und lag damit um 5 Mio. € über dem entsprechenden Vorjahreswert. Das Periodenergebnis vor Carve-out-Aufwendungen legte um 4 Mio. € zu und kletterte auf 22 Mio. € (i. V. 18 Mio. €).