Gewaltiges Potenzial
Deutlich geringere Kosten, erhöhter Kundenservice, maximale Sicherheit: Welches Potenzial das neue Cash Cycle Management™-Konzept von Wincor Nixdorf bietet, zeigt schon das erste Pilotprojekt im Einzelhandel. In seiner Filiale in Hannover hat POCO-Domäne, ein großer deutscher
Möbel-Discounter, das Bargeld-Handling automatisiert und den Bargeld-Kreislauf geschlossen.
Sicherheit hat Priorität bei der POCODomäne Holding GmbH. Schon mehrere POCO-Häuser waren Ziel bewaffneter Raubüberfälle. „Das Problem dabei ist weniger der – zumal durch die Versicherung abgedeckte – materielle Schaden, sondern vielmehr die Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter“, berichtet Dr. Friedhelm Rudolph, Prokurist und Leiter der IT und des Controllings bei POCO. „Denn nicht nur die direkt betroffenen Mitarbeiter stehen unter Schock und fallen eventuell längere Zeit aus – auch andere Kollegen werden nachhaltig verängstigt,“ sagt Rudolph. Das kann unter Umständen so weit gehen, dass es schwerer wird, neue Mitarbeiter für die Arbeit an der Kasse zu gewinnen. Außerdem wird der normale Kundenbetrieb gestört, Umsätze fallen weg.
Im Gegensatz zu anderen Filialen ist in der POCO-Domäne-Filiale in Hannover das Überfall-Risiko nahe Null. Denn seit Anfang September 2009 ist dort das Bargeld-Handling mit der CINEO-Lösung automatisiert. Das Kassenpersonal erfasst die Waren lediglich, die Bezahlung erledigt der Kunde selbst. Sein
Bares wird sicher im Safe der CINEO POS-Lösung
abgelegt – das Bargeld kann nicht
vom Kassenpersonal, sondern nur von dafür
autorisierten Mitarbeitern per Code und mit
einem Spezial-Schlüssel entnommen werden.
Bargeld ist somit nicht mehr zugänglich.
Auch potenziellen Räubern, die ihren Tatort
vorher ausspionieren, wird sofort klar: Hier ist
nichts zu holen.
Revolutionärer Ansatz
POCO Hannover ist der erste Pilot-Markt im
Handel für die neue, revolutionäre Cash Cycle
Management™-Lösung von Wincor Nixdorf. Es
bewährt sich bei POCO, aber auch bei anderen
Anwendern von Cash Cycle Management-Lösungen
von Wincor Nixdorf.
Revolutionär allerdings ist der Ansatz bei
POCO, die Prozesskosten des Bargeld-Handlings
auf das denkbar niedrigste Niveau zurückzufahren:
am Point of Sale durch die
vollständige Automatisierung der Bezahlvorgänge;
im Cash Office durch die vollständige
Automatisierung der Zähl-, Bündelungs- und
Bereitstellungsarbeiten bis zum Abtransport
durch Werttransportunternehmen.
Die Prozesskosten-Minimierung geht beim
Wincor Nixdorf-Konzept aber auch über den
einzelnen Betrieb hinaus. Die Idee: Statt Mengen
an Bargeld vom Händler über die Cash
Center zur Bundesbank-Filiale zu transportieren,
könnte der Händler seine (intelligenten)
Kassetten mit gezähltem, eindeutig dem Besitzer
zugeordneten Inhalt zum Beispiel direkt
dem Geldausgabeautomaten einer benachbarten,
mit ihm kooperierenden Bank zur Verfügung
stellen. Bargeld im intelligenten Recycling-Kreislauf: Das spart Kosten – für den
Händler, für die Bank, für alle am Bargeld-Handling Beteiligten.
POS komplett automatisiert
Bei POCO-Domäne in Hannover, eines von
deutschlandweit 85 Häusern der POCO-Domäne
Holding GmbH mit Zentralen in Bergkamen
und Hardegsen, sind die wesentlichen
Schritte zur Realisierung dieses bahnbrechenden Konzeptes getan. Zunächst am Point of
Sale: Die Kassenplätze des 7.000 Quadratmeter-Hauses sind mit modernsten Automatisierungslösungen
von Wincor Nixdorf bestückt:
für Münzen der iCASH 15, für Scheine der CINEO
C6010 aus dem brandneuen Cash Cycle
Management ™ Solutions-Portfolio von Wincor
Nixdorf. Das Bezahlen ist damit komplett automatisiert.
Und der Verbraucher akzeptiert
die Lösung. POCO-IT-Chef Dr. Friedhelm Rudolph:
„Von Anfang an zeigen unsere Kunden,
auch unsere älteren Kunden, keinerlei
Berührungsängste.“
Die Lösung bringt viele Vorteile: Kassendifferenzen sind bei diesem System ausgeschlossen, weil kein Mitarbeiter mehr mit
Bargeld in Berührung kommt. Da die Mitarbeiter nur noch einscannen, das Bargeld-Handling aber entfällt, können sie sich intensiver
den Kunden widmen. Insbesondere aber
wird wertvolle Arbeitszeit gespart: Kassierer-Wechsel und Schicht-Übergaben dauern
nur noch wenige Sekunden, ebenso der
abendliche Kassenabschluss. Dr. Friedhelm
Rudolph: „Damit wird ein sehr flexibler
Einsatz des Kassierpersonals möglich, und
außerdem werden die Kosten merklich reduziert.“
 
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