Aktienrückkauf

Die Wincor Nixdorf AG hat am 04. Mai 2011 ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt.

Mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat der Vorstand beschlossen, von der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 24. Januar 2011 zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch zu machen.
Der Beschluss sieht vor, bis zu 1.737.569 Aktien der Gesellschaft in der Zeit ab dem 04. Mai bis zum 30. September 2011 an der Börse zurückzukaufen.

Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf nicht mehr als 10% von dem am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs einer Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse nach unten oder oben abweichen.

Die zurückgekauften Aktien sind für alle rechtlich zulässigen und von der Ermächtigung der Hauptversammlung gedeckten Zwecke, insbesondere für die Erfüllung der Verpflichtungen aus Aktienoptionen bestimmt, die aufgrund der Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen entsprechend der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 25. Januar 2010 an Mitglieder des Vorstands, an sonstige Führungskräfte oder Mitarbeiter der Gesellschaft und / oder nachgeordneter verbundener Unternehmen ausgegeben werden.

Die Gesellschaft hat ein Kreditinstitut mit dem Rückkauf der Aktien beauftragt. Das Kreditinstitut hat seine Entscheidung über den Zeitpunkt und die tägliche Stückzahl des Erwerbs von Stammaktien der Gesellschaft unabhängig und unbeeinflusst von der Gesellschaft zu treffen und die Kaufaufträge unter Beachtung der Aktienrückkaufermächtigung und der in Art. 5 Abs. 1 und 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 zur Durchführung der Richtlinie 2003/6/EG genannten Vorgaben erteilt.
Die Aktien wurden ausschließlich über die Deutsche Börse/Xetra zurückgekauft. Die Anzahl der durch das Kreditinstitut zurückgekauften Aktien darf 25% des durchschnittlichen, auf XETRA gehandelten Tagesumsatzes der letzten 20 Handelstage nicht übersteigen.

Der Aktienrückkauf wurde am 16. Juni 2011 abgeschlossen