Ökologisch up-to-date

Höchste ökologische Standards bei Produktion und Recycling, dazu minimaler Stromverbrauch und minimaler Ausstoß von Treibhausgasen im laufenden Betrieb: Bei all seinen Produkten für Banken und Handelsunternehmen setzt Wincor Nixdorf diese Anwender-Anforderungen konsequent um.

Ökologisch up-to-date

Bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten zeigt Wincor Nixdorf, dass profitables Wachstum, Kosteneffizienz und Umweltschutz sehr wohl miteinander vereinbar sind. Der Umweltgedanke ist seit jeher fest in der Philosohie des Unternehmens verankert und zieht sich durch alle Bereiche des Unternehmens. Das Thema Umweltschutz betrachtet Wincor Nixdorf über alle Phasen des Produktlebenszyklus hinweg. Angefangen bei der Produktplanung, Entwicklung, Produktion, Logistik, Service und Maintenance bis hin zu Rücknahme und Recycling der Produkte. Schon bei der Planung achtet Wincor Nixdorf auf die Verwendung umweltschonender Komponenten und Energieeffizienz. Stets gilt: Wiederverwendung geht vor Entsorgung.

Unter anderem hat Wincor Nixdorf daher schon vor Jahren ein Umwelt-Management-System installiert, das regelmäßig nach DIN EN ISO 14001 von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) geprüft und für gut befunden wird – und zwar nicht nur am Produktionsstandort Deutschland, sondern auch für das Wincor Nixdorf-Werk in Shanghai.

Betrachtet man etwa Kassensysteme stellvertretend für die Produkte des Unternehmens zeigt sich schnell folgendes Bild: Wäre eine Beetle-Kasse grün, würde sie diese Symbol-Farbe für ökologisch verantwortlich hergestellte Produkte völlig zu Recht tragen.

Grundprinzip Schadstoff-Vermeidung
Nun ist eine Beetle-Kasse typischerweise in licht-grau oder schwarz gehalten. Ihr Gehäuse erhält diese neutrale Farbe über ein hochmodernes Verfahren der Pulverbeschichtung, das auch bei der Lackierung von Geldautomaten angewandt wird. Damit werden bei Wincor Nixdorf, im Vergleich zu herkömmlichen Lackier-Verfahren jede Menge Lösungsmitel eingespart, es fallen weniger Abwässer und Lackschlamm- Abfälle an.

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Schadstoff-Vermeidung als Grundprinzip gilt auch für das Innenleben des Beetles und auch für die PCs in Geldautomaten. Blei- und Nickel-Cadmium-Batterien zum Beispiel wurden durch moderne Nickel-Metall-Hydrid-Batterien ersetzt. Wincor Nixdorf erfüllt dabei den RoHS- und den WEEE-Standard der Europäischen Union.

Ökologische Ziele stehen aber nicht nur bei der Produktion von Beetle-Kassen, sondern auch beim laufenden Betrieb im Fokus. Im Schnitt sieben Jahre lang versieht sie ihren Dienst – zuverlässig und mit hervorragender Energie- und Kohlendioxid-Bilanz. Minimaler Stromverbrauch und ein optimierter „Carbon Footprint“ (die Menge an Kohlendioxiden und anderen Treibhausgasen, die ein Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verursacht) werden dabei durch folgende Maßnahmen erreicht:

  • Stromsparende Rechner. Höher getaktete und damit leistungsfähigere Prozessoren benötigen entsprechend mehr Strom. Wincor Nixdorf hat deshalb schon vor Jahren seine Motherboards auf stromsparende, mobile und ultra-low-voltage Prozessoren umgestellt. Im Vergleich zum Pentium 4 zum Beispiel verbrauchen die neuen Mobile Prozessoren bei vergleichbarer Performance rund zwei Drittel weniger Strom.
  • Stromführende Schnittstellen. Zusätzliche Netzteile für die Kassen- Peripherie erhöhen ebenfalls den Stromverbrauch und führen zu 10 bis 15 Prozent größerer Wärmeverlustleistung der Geräte. Bei stromführenden Schnittstellen wird für die gesamte Konfiguration nur noch ein Netzteil benötigt – mit einfacherem Kabel-Management als willkommenem Nebeneffekt. Wincor Nixdorf nutzt außerdem das so genannte 80plus-Netzteil. Es steigert den Wirkungsgrad heutiger Netzteile (65 bis 75 Prozent) auf 80 Prozent und mehr.
  • Flash-Speicher. Als Alternative zur Festplatte setzt Wincor Nixdorf zunehmend Speichermedien auf Flashspeicher-Basis ein. Der Stromverbrauch (weniger als ein Watt) dieser „Solid State Memory“ ist deutlich niedriger als jener von Permanent-/Massenspeichern (rund 10 Watt).
  • Intelligentes Energiemanagement. Die Energieverwaltung in den Beetle-Kassen erfolgt über die offenen Industrie-Standards „Advanced Power Management“ (APM, wird über das Basic Input Output System gesteuert) bzw. „Advanced Configuration and Power Interface“ (ACPI, wird über das Betriebssystem gesteuert). Dort sind jeweils die verschiedenen Betriebs-Modi festgelegt. Die Beetle-Kasse unterstützt dabei die für den energiesparenden Betrieb notwendigen Funktionen. Um den Carbon Footprint weiter zu verbessern, werden die Terminals mit dem Modus Stand by (S3) versehen. Der Stromverbrauch im Stand by beträgt dann nur noch 2 bis 10 Prozent des Normalverbrauches.

Alle diese Maßnahmen tragen dazu bei, mit dem Stromverbrauch auch die Wärmeentwicklung zu minimieren – was wiederum für eine längere Lebensdauer sorgt. Der kleine Exkurs am Beispiel einer Beetle-Kasse zeigt: Wincor Nixdorf setzt Maßstäbe für die Branche und richtet sich an höchsten Umweltstandards aus.

Ist schließlich das Ende eines Systems von Wincor Nixdorf nahe, wird es vom Anwender zurückgegeben und ins Computer-Recycling-Center eingeliefert. Das Center, seit 1988 in Betrieb, gehört zu Fujitsu Siemens und steht Wincor Nixdorf durch einen Nutzungsvertrag zur Verfügung. In diesem Center wird vorbildlich recycelt: Über 90 Prozent des Materials kann wiederverwertet werden – vor 20 Jahren waren es nur rund 45 Prozent.

 
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