18.11.08

Retail Banking Solution Suite mit neuen Funktionen für verbesserten Kundenservice

Wincor Nixdorf präsentiert zur Retail Delivery Conference & Expo, der wichtigsten Messe für Banken-Technologie in den USA, seine modulare Software-Familie ProClassic/Enterprise Retail Banking Solution Suite, die neue Funktionen wie das Mobile Banking, die durchgängige Scheck-Verarbeitung und die mitarbeiterunterstützte Selbstbedienung am Schalter ermöglicht. „Wir haben die Software gezielt an den Anforderungen des US-amerikanischen Marktes weiterentwickelt. Die einzelnen Module setzen die Prozesse in der Filiale und im SB-Umfeld sicher und performant um, helfen die Vertriebsstärke einer Bank auszubauen und steuern die Abläufe mit bester TCO“, sagte Thomas Certa, Leiter Software Marketing bei Wincor Nixdorf. Die ProClassic/Enterprise Retail Banking Solution Suite gliedert sich in die vier Hauptbereiche Channel Delivery, Security, Management & Optimization sowie Banking Business Enabling, denen sich die einzelnen Software-Module und Lösungsbausteine der Suite zuordnen lassen.

In einer Anwendung zeigt Wincor Nixdorf, wie PC/E die intelligente Verknüpfung von mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Mobiltelefone und Geldautomaten erlaubt und damit neue Service-Angebote wie Geldanweisungen ermöglicht. Zum Beispiel können Eltern für ihre mit einem Mobiltelefon ausgestatteten Kinder Bargeldauszahlungen am Geldautomaten autorisieren. Ein anderes Szenario: Für den Hausangestellten, der kein Konto, aber ein Mobiltelefon hat, wird Bargeld am Automaten ausgezahlt. Wincor Nixdorf ermöglicht die Bargeldanweisung dadurch, dass der Kontoinhaber über einen beliebigen Kanal (zum Beispiel Internet Banking ) eine Auszahlung an die Mobiltelefonnummer des Begünstigten initiiert und dann einen Code an dessen Mobiltelefon sendet. Zusätzlich generiert ein „PC/E Mobile Server“ einen zweiten Code und sendet ihn ebenfalls an das Mobiltelefon. Nach Eingabe dieser beiden Codes zahlt der Geldautomat den angewiesenen Betrag aus.

In einer weiteren Anwendung wird demonstriert, wie Scheck- und Bargeldein- und -auszahlungen am Schalter automatisiert werden, um Wartezeiten zu verkürzen und Personalkosten zu senken. Das Lösungsmodell für diese Anforderung heißt „Assisted Cash Services“ und besteht aus spezieller SB-Hardware auf Basis des CCDM (Cash Check Deposit Modul) und einer Erweiterung der PC/E-Komponente Teller Operations. So können zum Beispiel mehrere Schalter mit diesen Kiosk Systemen ausgerüstet werden, die dann nur noch durch einen Mitarbeiter überwacht werden. Diese Mitarbeiter haben Einblick in Abläufe aller Systeme und können bei Bedarf den Kunden unterstützen. Zusätzlich haben Mitarbeiter die Möglichkeit, interaktiv auf CRM-Daten zuzugreifen und dem Kunden gezielt Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Auf der Messe wird die komplette PC/E Retail Banking Solution Suite mit allen vier Bereichen präsentiert.

Das sind Lösungen im Bereich der Channel Delivery zur netzzentrierten Steuerung von SB-Geräten unterschiedlicher Hersteller, Filialperipherie, mobile Endgeräte sowie die Anbindung an die Hintergrundsysteme der Banken.
Im Bereich Security werden Anwendungen für den Schutz von Endgeräten, Betriebssystemen und von Kommunikations- und Netzwerken vorgestellt.
Im Bereich Management & Optimization werden die Überwachungs- und Monitoringlösungen gezeigt, mit der alle Geräte des SB-Netzwerks und der Filiale überwacht und verwaltet werden und somit die Grundlage für proaktive Wartung bilden. Darüber hinaus wird eine Lösung für die Optimierung des Bargeld-Kreislaufs an allen Cash Points einer Bank vorgestellt. Dies umfasst neben den Geldautomaten auch Automatische Kassentresore, Cash-Deposit- und Cash- Recycling-Systeme einer Bank, um die Kosten für den Bargeld-Kreislauf drastisch zu senken.
Weiterhin werden im Bereich Banking Business Enabling Lösungen für die Abwicklung von Transaktionen wie Überweisungen oder Auszahlungen gezeigt. Weiterhin stehen Software-Komponenten für das Direktmarketing, die Integration in CRM-Konzepte und Werbung über alle Kanäle zur Verfügung. Darüber hinaus können mit dieser Komponente bankfremde Informations- und Serviceleistungen oder Mehrwertdienste wie der Verkauf von Tickets eingebunden werden.