Reitan Gruppe ordert nach erfolgreichem Test Cash Management Lösungen für sechs 7-Eleven Stores Reitan Servicehandel, ein Unternehmen der schwedischen Reitan Gruppe, hat sich nach einem erfolgreichen Test der Wincor Nixdorf Cash Management Lösung iCash dazu entschlossen, sechs seiner 7-Eleven Stores mit Technologie zur Automatisierung von Bargeld-Prozessen in der Filiale auszustatten. Der Rollout der Systeme beginnt im Herbst 2006. Nach einigen Pilot-Installationen ist dies für Wincor Nixdorf der erste Auftrag im neuen Bereich Retail Cash Management. Der Auftrag belegt erneut, dass Handelsunternehmen zunehmend in die Automatisierung ihrer Filialen mit neuen Technologien investieren. Die Reitan Gruppe hatte seit April in zwei seiner Stockholmer 7-Eleven Stores getestet, wie Bargeld-Prozesse in den Convenience Stores durch den Einsatz moderner Automatisierungstechnologien optimiert werden können. Für das Pilotprojekt hat Wincor Nixdorf seine iCash Lösung bereitgestellt, die aus dem Münzmodul iCash15, dem Notenmodul iCash 50 und der iCash Software besteht. Ziel ist es, durch die Cash Management Lösung die Geldbearbeitungsprozesse von der Kasse bis zur Bank zu automatisieren, Inventurdifferenzen zu reduzieren und die Sicherheit in den Filialen zu erhöhen. Mit dem Einsatz der Lösung kommt die Reitan Gruppe Empfehlungen des Schwedischen Amtes für Arbeitsschutz nach. Die Behörde hatte mehr Sicherheit in Geschäften in gefährdeter Lage und langen Öffnungszeiten gefordert. Das Amt für Arbeitsschutz hatte gefordert, Bargeld in geschlossenen Geldkreisläufen zu halten und mit einer Beschilderung darauf hinzuweisen, dass Mitarbeiter keinen Zugriff auf Bargeld haben. Hintergrund für diese Empfehlungen ist die in Schweden zunehmende Anzahl von Überfällen auf Geschäfte. Das Münz-Modul „iCash/15“ und das Notenmodul iCash 50 sind in die Theken-Rückseite integriert und werden beide von der Kassierkraft bedient. Beide Geräte sind Recycling–Geräte, das heißt, eingezahltes Geld kann auch wieder für die Wechselgeldausgabe verwendet werden. Dadurch können die Ver- und Entsorgungsintervalle optimiert werden. Kassierkräfte kommen außerhalb des eigentlichen Verkaufsvorganges nicht mehr mit Bargeld in Berührung. Die Noten werden in einem Tresor gespeichert, der nur vom Werttransporteur geöffnet werden kann. Die Geräte werden von der speziell entwickelten iCash–Software gesteuert. Über eine Schnittstelle sind die Cash Management Systeme in die Kassensoftware integriert. Der geschlossene und automatisierte Bargeldkreislauf macht Manipulationen durch Mitarbeiter ebenso unmöglich wie Flüchtigkeitsfehler beispielsweise bei der Wechselgeld-Rückgabe. Im Mittelpunkt allerdings stehen die Einspar-Effekte durch die Prozess-Automatisierung – sowohl beim reinen Kassiervorgang als auch bei der Kassenübergabe und bei der Kassenabschlussprüfung. „Die Geldbearbeitung von der Kasse über das Kassenbüro bis zur Ver- und Entsorgung der Filialen durch Werttransporteure bietet erhebliches Potential für Produktivitätssteigerungen. Mit unseren Angeboten, die bis zum Prozess Consulting und zur Übernahme des kompletten Bargeld-Handling gehen, machen wir Handelsunternehmen ein modulares Angebot für die gesamte Prozesskette von der Kasse bis zur Bank“, sagt Lothar Wolf, Leiter Marketing der Geschäftseinheit Retail Cash Management.