Glossar
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Hierbei handelt es sich um Geräte, bei denen Basis-System und Ein- und Ausgabegeräte kompakt in einem Terminal verarbeitet sind. Solche Geräte werden durch eine Touchscreen-Oberfläche gesteuert.
Softwareprogramme oder Software-Programmpakete, die es den Nutzern ermöglichen, bestimmte Anwendungen durchzuführen. Übertragen auf das Bankengeschäft ist hiermit eine Software zum Betrieb der Selbstbedienungssysteme gemeint, gegebenenfalls auch in Verbindung mit Serversystemen, die zum Betrieb von Geldautomaten notwendig ist. Die "ProClassic"-Software steht für eine moderne, offene Systemarchitektur speziell von Wincor Nixdorf entwickelt und für diesen Einsatz konzipiert.
Der Geschäftsbereich Banking deckt bei Wincor Nixdorf alle Selbstbedienungslösungen ab. Darunter verstehen wir Entwicklung, Produktion, Logistik, Marketing und Vertrieb dieser Systeme von Hardware über Anwendungssoftware zu den Solutions und Services.
Bilderkennungsverfahren sind Verfahren zur Identifikation von Objekten anhand von Aufnahmen durch Kamerasysteme und anschließende Verarbeitung (Bildverarbeitung) in Computersystemen. Dabei können Objekte anhand charakteristischer Eigenschaften wie Form, Farbe etc. unterschieden werden.
Kontrollsystem für Betriebszustände innerhalb von Netzwerken von Selbstbedienungssystemen.
Herauslösung beispielsweise eines Geschäftsbereichs aus einer Gesellschaft, einer Unternehmensgruppe oder aus einem Konzern.
Cash-Lösungen umfassen Geräte zur Geldauszahlung, Geldeinzahlung und kombinierte Cash-Recycling-Geräte für den Selbstbedienungsbereich und den bedienten Schalter-/ Kassenbereich.
Steuerung der Geldflüsse in der Filiale.
Geldautomat, bei dem eingezahlte Banknoten nach einer Echtheitsprüfung wieder zur Auszahlung bereitgestellt werden.
Instrument zur Optimierung der Sortiments- und Preisgestaltung, mit dem Handel und Hersteller schneller auf Trends reagieren und ihre logistischen Prozesse effizienter planen können.
Module, die den Prozess der Annahme und Erkennung von Banknoten oder Schecks automatisieren.
Systeme, bestehend aus Hard- und Software, mit denen der Scan- und Kassiervorgang in Handelsfilialen abgewickelt werden kann.
Elektronische Abwicklung des kartenbasierten bargeldlosen Bezahlens.
Siehe elektronisches Kassensystem.
Hierbei handelt es sich um elektronische Preisetiketten (Displays) an den Verkaufsregalen für die Handelsbranche. Durch diese Technologie wird automatisch per Funk sichergestellt, dass jeweils der im Computersystem der Filiale, an das auch die automatische scannergestützte Kasse angeschlossen ist, vorgesehene aktuelle Preis der Ware korrekt am Regal ausgezeichnet ist.
Unter elektronischen Kassensystemen werden alle Arten von Kassensystemen verstanden, die elektronisch, nicht mechanisch, arbeiten.
EMV bezeichnet eine Spezifikation für Zahlungskarten, die mit einem Prozessorchip ausgestattet sind, und für die zugehörigen Chipkartengeräte (POS-Systeme und Geldautomaten). Die Buchstaben EMV stehen für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay, MasterCard und VISA.
Siehe Service Desk.
Die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Der ERP-Prozess wird häufig durch komplexe ERP-Systeme, d.h. Software, unterstützt.
Automatisierung der Schalter/Kasse-Prozesse einer Filiale, zum Beispiel Verlagerung der Geldausgabe auf Geldautomaten.
Automat, an dem man mit einer Scheck- od. Kreditkarte Geld vom Konto abheben kann. Geldautomaten umfassen hier sowohl monofunktionale Systeme als auch multifunktionale Systeme, die über erweiterte Funktionen wie die Einzahlung von Bargeld oder die Verarbeitung von Schecks verfügen.
Automat für die Einzahlung von Banknoten oder die sichere Entgegennahme der Banknoten in einem Umschlag.
Qualitativ hochwertige, komplexe Systeme mit relativ umfangreicher Funktionalität bzw. Anbieter solcher Systeme.
Eine Informationsplattform, die umfassende Informationen (z.B. über Produkte einer Handelsfiliale - von der Herstellung und den Zusatzstoffen über die Verkaufspreise und den Standort im Verkaufsregal bis hin zu einer Übersicht von Vergleichsartikeln) bietet.
Software, die verteilte Prozesse oder Daten miteinander verknüpft.
Bezeichnet eine Funktion von Bankautomaten, die eine Entgegennahme und Verarbeitung von Schecks, Überweisungsformularen und Bargeld über eine gemeinsame Apparatur ermöglicht.
Bezeichnung für Bankgeschäfte (z.B. Überweisungen und Daueraufträge), die per PC und Modem u.Ä. direkt auf Internetseiten erledigt werden.
Anbieter (exklusive Banken) von Geldautomatendienstleistungen an Drittplatzstandorten wie Supermärkten etc.
Rechnergestützte, vernetzungsfähige Informations- und Transaktionssysteme, von welchen von häufig wechselnden und meist unbekannten Nutzern überwiegend im Stehen und innerhalb einer relativ kurzen Verweildauer multimediale Informationen abgerufen oder Transaktionen getätigt werden können. Die Steuerung der Applikationen erfolgt vorwiegend über intuitiv zu bedienende, berührungsempfindliche Touchscreens. Soundkarten, Kartenlesegeräte, (Ticket-) Drucker, Bewegungsmelder oder auch Duftkartuschen, die sich als weitere Komponenten in Kiosksysteme integrieren lassen und deren Leistungsspektrum erweitern.
Leergutrücknahmesysteme sind Systeme zur automatischen Annahme von Leergut wie Flaschen, Dosen oder Getränkekästen (¿Leergutautomat¿¿). Sie werden vorwiegend im Lebensmitteleinzelhandel eingesetzt und dienen der Prozessoptimierung.
Einfach strukturierte Systeme mit einfachen Funktionen oder begrenztem Funktionsumfang.
Interdisziplinäres Gebiet der Ingenieurwissenschaften, das auf Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik basiert. Die Mechatronik befasst sich mit der Entwicklung von mechanischelektronischen Systemen, die einen gewissen Grad an Intelligenz und Handlungsfähigkeit haben.
Durch diese von den Regierungen vieler Länder im Bereich der EPOS-Systeme gesetzlich vorgeschriebene Speicherungsmechanismen müssen steuerrelevante Daten sicher und unlöschbar zur Überprüfung durch die Finanzbehörden in den Kassensystemen gespeichert werden. Die Gesetze und Ausführungsbestimmungen unterscheiden sich wesentlich von Land zu Land und betreffen die gesamte Systemumgebung eines Kassensystems (Hardware, Betriebssystemsoftware,Applikation, Bediener, Installations- und Wartungsphase).
Mit Middleware wird jene Software bezeichnet, die als Vermittler zwischen zwei Softwareprogrammen fungiert - etwa zwischen den Anwendungen, die auf den SB-Systemen laufen, und Anwendungen, die auf den Backoffice-Systemen laufen.
Beim Multi-Channel-Prinzip können über verschiedene Vertriebskanäle getätigte Transaktionen wie Schalter-, Internet- und Geldautomatengeschäfte über ein einheitliches System abgewickelt und betrieben werden, wobei identische Applikationen und Datenbestände genutzt werden können.
Beim Multi-Vendor-Prinzip können Produkte eines Anbieters mit Produkten anderer Anbieter kombiniert werden bzw. kann der beim Kunden vorhandene Produktbestand fremder Anbieter in eine Software-Architektur eingebunden werden. Man kann Multivendor-Software, -Hardware und -Service separat betrachten.
Der Begriff bezeichnet Geräte, die im Gegensatz zu monofunktionalen Geräten über mehr als eine Funktion verfügen, zum Beispiel: multifunktionale Cash-Systeme, die neben der Geldausgabe auch über die Funktion Bargeldeinzahlung verfügen.
Bei Anwendungen, die nach diesem Prinzip entwickelt werden, wird nicht mehr die komplette, für den Betrieb der Endgeräte notwendige Software auf den Geldautomaten oder Kassensystemen vorgehalten, sondern auf einem zentralen Server.
OEM bezeichnet die Hersteller von Produkten, die von einem anderen Hersteller, häufig unter dessen eigener Marke, vertrieben werden. Wincor Nixdorf versteht unter "Original Equipment Manufacturer"-(OEM) Kunden solche Kunden, die Produkte oder Produktkomponenten von Wincor Nixdorf kaufen, sie unverändert in die eigenen Produkte integrieren und die daraus entstandenen Gesamtpakete an Endkunden verkaufen.
Geräte, z.B. Geldautomaten, die außerhalb der Bankfilialen oder deren unmittelbarer Umgebung aufgestellt werden.
Selbstbedienungssystem, das sich unmittelbar an der Zapfsäule befindet und an dem Tankstellenkunden den Bezahlvorgang eigenständig erledigen können.
Systeme der vertriebenen Hard- und Softwaremodule mit Standardschnittstellen bzw. Standard-Softwarekomponenten, wodurch sich Produkte eines Anbieters ohne weiteres mit Produkten anderer Anbieter kombinieren lassen.
One-Stop-Shopping bezeichnet ein Konzept von Unternehmen, dem Kunden "Alles aus einer Hand" zu liefern und Komplettlösungen anzubieten. Beim One-Stop-Shopping können Kunden auf einen hauptverantwortlichen Ansprechpartner zurückgreifen.
Übertragung von betrieblichen Funktionen und Aufgaben auf externe Anbieter. Siehe auch Prozessoptimierung (bei Filialen).
Ein- und Ausgabegeräte, die mit einem Gerät, z.B. einem Kassensystem verbunden werden. Beispiel: Bildschirme, Tastaturen, Drucker, Scanner, Kartenlesegeräte und Geldladen.
Kassensystem.
Programmierbares Electronic-Point-of-Sale-Gerät.
Die RFID-Technologie kommuniziert, anders als beim Barcode, kontaktlos über Funkwellen und könnte eines Tages den Barcode ersetzen. Auf Transpondern gespeicherte Informationen werden berührungslos per Funk von speziellen Lesern erfasst. Durch diese neue Technologie erwartet der Handel erhebliche Rationalisierungsvorteile auf der Ebene der Logistik sowie bei IT-Lösungen, unter anderem in den Anwendungsbereichen POS (Check-out), Filialsteuerung, Inventur, Warenverfügbarkeit (Out-of-Stock), Artikelsicherung und Warenwirtschaft.
Online-Überwachung von Endgeräten beim Kunden.
Bezeichnet die Ersetzung von Geräten in der Regel am Ende von deren Lebenszyklus oder aufgrund wichtiger technologischer Neuentwicklungen und Upgrades.
Der Bereich des Unternehmens Wincor Nixdorf, der sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen für Handelsunternehmen beschäftigt.
Roll-out beschreibt den Prozess der Implementierung neuer Technologien, Produkte oder Applikationen, also die Bereitstellung für den endgültigen Gebrauch. Oder: Masseninstallationen (hier beispielsweise von Kassensystemen oder Geldautomaten) in Filialen innerhalb eines vorgegebenen Projektplanes.
Geräte mit deren Hilfe Verbraucher oder Bankkunden Vorgänge selbständig erledigen können, ohne dass dazu die Hilfe von Servicepersonal wie Bankbedienpersonal oder Verkäufern notwendig ist. Selbstbedienungsprodukte sind zum Beispiel Geldautomaten, Selbstbedienungskassen oder Kioskterminals.
Dieser Kassiervorgang wird an einem Kassenautomaten ohne Kassierer abgewickelt. Der Kunde scannt und bezahlt die Produkte am Automaten bar oder per Debit- oder Kreditkarte. Der Kunde führt den Warenerfassungs- und Bezahlungsprozess selbst durch. Das Ziel ist, eine höhere Kundenzufriedenheit und eine Reduzierung der Prozesskosten zu erreichen.
Im Allgemeinen bezeichnet eine Software-Lösung eine an Kunden individuell angepasste Software, die aus einem oder mehreren Software-Produkten besteht und die in eine Kundenumgebung integriert wird. Das Paket ist in der Lage, komplette Prozessabläufe zu unterstützen und/oder zu steuern.
Das Supply-Chain-Integration-Prinzip bezeichnet eine verstärkte Integration der Logistiksysteme von Unternehmen, Kunden und Zulieferern mit dem Ziel einer Gesamtoptimierung der Wertschöpfung.
Total Cost of Ownership:Gesamtkosten eines Produkts oder eines Dienstes, die alle direkten und indirekten Kosten (inklusive Folgekosten) mit einschließen.
Siehe Kioskterminals.
Upgrade (verbesserte Version) bezeichnet die Erweiterung einer Software oder Hardware um wesentliche neue Bestandteile, die zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit führen.
Mit Vertriebskanälen werden die verschiedenen Kommunikationskanäle zu Kunden bezeichnet. Wird ein Produkt oder eine Dienstleistung über mehrere Vertriebskanäle angeboten, spricht man vom Multikanalvertrieb (siehe auch Multichannel).
